Sechs Priester und Diakone feierten am Wochenende in St. Marien ihre jeweiligen Jubiläen, anschließend wurde im Gemeindehaus gefeiert. Bild: Thomas Rittelmann
Weinheim. Gleich sechs Seelsorger feierten am Wochenende ihre Jubiläen gemeinsam und zusammen mit allen Gemeinden der katholischen Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg: Josef Kast und Karl Wunsch (50 Jahre Priester), Gerhard Schrimpf (40 Jahre Priester), Günter Huth (30 Jahre Diakon), Stephan Sailer (20 Jahre Priester), Wolfgang Rein (10 Jahre Diakon).
30.04.2018 - Aufräum- und Renovierungsaktion erfolgreich
Die Pfarrwiese hinter der Kirche St. Jakobus in Hohensachsen ist ein zentraler Ort für die ganze Pfarrei. Im Sommer finden hier drei Feiern für die ganze Gemeinde statt, zu der alle immer herzlich eingeladen sind. Die "Scheuer" und die Biertischgarnituren mussten nun dringend aufgeräumt und überarbeitet werden, damit alles für die neue Freiluftsaison bereit ist.
Am Samstag, 28.4. fand daher eine Aufräum- und Renovierungsaktions statt.
Beginn der neuen Peru Partnerschaft an Christi Himmelfahrt auf der Pfarrwiese in St. Jakobus
27.04.2018 - Pfarrer Jesus Bardales Solis aus Chala, Peru, zu Besuch
Pfarrer Bardales aus Peru (4. v.l.) ist zu Besuch in Weinheim
Pfarrer Jesus Bardales Solis aus Chala, Peru, ist zu uns gekommen und wird mit uns an Christi Himmelfahrt einen festlichen Partnerschaftsgottesdienst um 11:00 Uhr in der Jakobuskirche in Hohensachsen begehen. Im Anschluss findet ein Partnerschaftsfest auf der Pfarrwiese in Hohensachsen statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.
Pfarrer Bardales ist bereits am 6. Mai aus Peru in unsere Seelsorgeeinheit gekommen und wird bis zum 17. Mai bei uns sein. Das Besuchsprogramm ist weiter unten abgedruckt und hängt in den Kirchen aus.
Eine Begegnung der Gemeinden, mit Peru-Partnerschaftsinformationen, sowie Spiele, Mittagessen, Kaffee und Kuchen runden diesen besonderen Tag ab.
Die Gemeinde St. Jakobus Hohensachsen und Interessierte aus der ganzen SE Weinheim-Hirschberg sind herzlich eingeladen.
20.04.2018 - 34 Kinder empfingen in der Christkönigskönig ihre erste heilige Kommunion
Erstkommunion am 15.4.2018 in St. Jakobus - Christkönigskirche Großsachsen
„Kommt, lasst uns den Anfang machen, wir probieren neue Sachen“ So lautete die Zeile eines der Lieder, das in der vollbesetzten Christkönigskirche in Großsachsen anlässlich der ersten Heiligen Kommunion von 34 Kindern den Kirchenraum erklingen ließ.
Antonia Schmidt als Oberministrantin in Lützelsachsen verabschiedet
14.04.2018 -
Verabschiedung von Antonia Schmidt (3.v.l.)
Antonia Schmidt wurde als Oberministrantin in St. Josef Lützelsachsen verabschiedet.
Antonia war 7 Jahre als Ministrantin in St. Josef aktiv und hat ihren Dienst am Altar gern und pflichtbewusst ausgeführt. Seit einigen Jahren war sie auch als Oberministrantin mit verantwortlich für die Ausbildung der neuen Minis und die Organisation von Sommerfesten und Adventsnachmittagen der Ministranten aus den drei Sachsenorten.
Am 17.03.2018 fand von 9-17 Uhr im Gemeindehaus St. Marien der Klausurtagdes PGR statt.Etwa die Hälfte der Amtszeit des PGR ist vorbei. Aus diesem Grund stand ein Rückblick der Teilnehmenden über die eigene Motivation, sich im PGR zu engagieren, an erster Stelle. Ehrlichwurde sich darüber ausgetauscht, welche Schwierigkeiten sich bei der Arbeit im PGR auftun. Verschiedene Vorstellungen von Kirche rundeten den Vormittag ab. Am Nachmittag lag der Fokus auf der Zukunft.
Während der Frühling in diesem Jahr noch auf sich warten lässt, feiern wir an Ostern das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Dieses kirchliche Fest gerät aber leider zu schnell wieder in den Hintergrund und spätestens nach den Erstkommunionfeiern fällt die Osterzeit aus dem Blickfeld. Dabei dauert die Osterzeit 50 Tage lang! Aus diesem Grunde lade ich uns ein, das Osterfest und seine Bedeutung genauer zu betrachten:
Bischof Reinhold Nann, der aus Breisach stammt, wurde im letzten Jahr zum Bischof in Peru ernannt. Papst Franziskus schrieb zu seiner Ernennung: „Wir brauchen solche Botschafter der Hoffnung wie dich und solche Brückenbauer der Nächstenliebe.“
Auf Einladung der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg feierte er zusammen mit Pfarrer Schrimpf, Leiter der Seelsorgeeinheit, einen Gottesdienst in der Christkönigskirche Großsachsen.
Am 7. März vollendet Pfarrer i.R. Klaus Ries sein 80. Lebensjahr. Er ist in unserer Seelsorgeeinheit bestens bekannt und beliebt, war er doch von 1987 bis 1997 Pfarrer in der damaligen – von heute ausgesehen – kleinen, schönen Pfarrei St. Jakobus Hohensachsen mit Großsachsen und Lützelsachen. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2008 zog es ihn wieder zurück in die Sachsendörfer. Gerne brachte er sich mit seinen großen Talenten in die Seelsorgearbeit ein: in Einkehrtagen, Bibelgesprächen, Vorträgen, Ausflügen, Taufen, Beichtgesprächen, Trauungen, Krankenbesuchen, Krankensalbungen, Beerdigungen.
Sicher ist bei euch die Nachricht von dem Attentat am 11. Februar in der St. Lidwina-Filialkirche im Dorf Bedog nahe Yogyakarta angekommen. Was geschah? Wie gewohnt leitete ich die hl. Messe morgens um ½ 8. Es waren etwa 300 Glaeubige anwesend. Wir waren gerade beim Gloria als im hinteren Teil der Kirche ein Tumult entstand: die Leute verliessen fluchtartig die Kirche. Ich dachte erst an ein Erdbeben, aber die Erde bebte nicht. (weiter)
Weinheim. Der Weinheimer Jesuitenpater Karl-Edmund Prier ist am Sonntag bei einem Attentat auf der der indonesischen Insel Java schwer verletzt worden. Wie der Jesuitenorden in Deutschland auf seiner Internetseite berichtet, attackierte der Attentäter bei der Sonntagsmesse in Sleman in der Provinz Yogyakarta auch mehrere Gläubige mit einem Samuraischwert. Die Hintergründe der Tat sind nach Angaben des Jesuitenordens noch unklar; christliche Kirchen seien in Indonesien allerdings häufig Ziel von Anschlägen islamistischer Attentäter. (weiter)
DAS-MACHT-SINN.JETZT
25.01.2018 -
Unter diesem Motto hat der Berufsverband der Pastoralreferent*innen in der Erzdiözese Freiburg am 8. Januar eine einjährige Kampagne zur Werbung für den Beruf in den sozialen Medien gestartet. Auf der Homepagewww.das-macht-sinn. jetzt finden sich täglich neue Beiträge rund um das Berufsbild und die Vielfalt derMöglichkeiten in diesem Beruf, die über die sozialen Medien geteilt, geliked und verbreitet werden dürfen. Der noch recht junge pastorale Beruf Pastoralreferent*in hat im vergangenen Jahr in unserer Erzdiözese 40jähriges Bestehen gefeiert. Als Frucht des II. Vatikanischen Konzils und der Würzburger Synode in Deutschland wurde ein neues pastorales Berufsbild aus der Taufe gehoben, das der Tatsache Rechnung trug, dass Ende der 60er Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts viele Theologinnen nicht Priester werden konnten und viele Theologen nicht mehr Priester werden wollten. Als eigenständiges Berufsbild hat es sich in der deutschen und westeuropäischen Kirche bis heute gehaltenund an Bedeutung gewonnen. In den „Zwischenräumen“ (zwischen Klerus und Laien, Kirche und Gesellschaft,Gott und Welt) bezeugen die studierten Theologinnen und Theologen in einer bunten Vielfalt vonAufgaben die Gegenwart Gottes in dieser Welt und für die Menschen, denen sie begegnen. Man findet siein der klassischen Gemeindepastoral, im Krankenhaus, im Gefängnis, in der Schule, auf den Friedhöfen undim Bildungswesen und immer öfter als Fachreferentinnen und -referenten im Seelsorgeamt oder im ErzbischöflichenOrdinariat. Sind sie in der Regel einem Priester als Dienstvorgesetztem zugeordnet, hat sich z.B. in der Schweiz dasBerufsbild dahingehend entwickelt, dass Pastoralreferent*innen auch Gemeindeleitung und Sakramentenspendungübernehmen. Die vier „Azubis“, die wir bisher in unserer Seelsorgeeinheit hatten, belegen die Vielfalt des Berufsbildesebenfalls: Dr. Marc Breuer ist inzwischen Dozent an der Universität Paderborn, Manuel Rogers koordiniertals Fachreferent die Flüchtlingsarbeit unserer Erzdiözese, Carmen Chivu war für die Erzdiözese Bambergzuletzt mit ihren Sternsingern bei der Bundeskanzlerin und Elisabeth Waibel bringt als eine von 17Pastoralassistent*innen im neuen Kurs wichtige Impulse in unsere Seelsorgeeinheit ein und Hoffnung für denFortbestand der Berufsgruppe mit. Und auch ich darf heute nach 20 Jahren im Beruf sagen, dass ich bei allen Höhen und Tiefen noch immerdas mache, was ich immer machen wollte. Neben dem pfarrlichen Alltag, der vielfältigen Begegnung mit denMenschen vor Ort und ihrer Begleitung, darf ich in der Notfallseelsorge tätig sein, mit Männern auf Visionssuchegehen, mit Vätern und Kindern Wochenenden verbringen, bin in der zweiten Amtsperiode Mitarbeitervertreterunserer Berufsgruppe und war zuletzt 6 Jahre Delegierter unseres diözesanen Berufsverbandes imBundesberufsverband der Pastoralrefrent*innen Deutschlands. Dabei gibt die Entwicklung des Berufes Landauf und Land ab durchaus Grund zur Sorge und Werbung macht JETZT SINN, damit Kirche in den „Zwischenräumen“präsent bleibt und für die Menschen immer wieder das Fenster zu Gott hin öffnet. Begleitensie die Kampagne, denn DAS-MACHT-SINN.JETZT. ●
Wolf-Dieter Wöffler Pastoralreferent
Minis backen Muffins für den Weinheimer Mittagstisch
22.01.2018 -
Ministranten aus St. Jakobus backen Muffins für den Weinheimer Mittagstisch
Viele ehrenamtliche Helfer gibt es für den Weinheimer Mittagstisch, die Minis aus den Sachsendörfern haben sich dazu eingereiht und haben 101 Muffins für den Nachtisch beim Weinheimer Mittagstisch gebacken. Mit viel Spaß wurden Teige gerührt, Muffins mit Obst verziert, alle Backöfen des Gemeindehauses belegt und schließlich die Muffins zum Transport gerichtet. Nur einen einzigen Muffin gönnte sich jeder und jede zum Probieren, damit man bestätigen konnte, dass das Backwerk gelungen war. Die Besucher des Weinheimer Mittagstisches im Gemeindehaus Herz Jesu waren sehr erfreut über den selbstgebackenen Gruß der Minis. Danke an die Minis und die Oberminis, die sich ziemlich spontan nach den Weihnachtsferien einfanden um zu backen!
Sternsingeraktion 2018
08.01.2018 -
Die Sternsinger in Weinheim und Hirschberg sammeln 40.000 Euro für benachteiligte Kinder
Die Sammelbüchsen der Sternsinger in der Kath. Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg waren ganz schön schwer. Seit dem 26. Dezember waren 240 Mädchen und Jungen sowie 90 jugendliche und erwachsene Begleitende in Weinheim und Hirschberg unterwegs zu den Menschen. Unzählige Male hatten sie ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+18“, Christus Mansionem Benedicat, über zahllose Türen geschrieben. Und das Ergebnis ihres Engagements unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ kann sich wahrlich sehen lassen: 40.000 Euro kamen bei der Sammlung zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind.
08.01.2018 - W.D. Wöffler zum Leiter PSNV ausgebildet
Hilfe, die ankommt!
Das Feuerwehr-Seelsorge-Team FST des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Neckar-Kreis e.V. bietet Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg. Dieses Hilfsangebot wurde auch im vergangenen Jahr von den Hilfsorganisationen in großem Maße angenommen und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in der Region zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2017 betreuten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Feuerwehr-Seelsorge-Teams in der Region 847 Personen. Wir leisteten betroffenen Menschen Hilfe bei der Bewältigung von Erlebnissen während Unglücksfällen und boten Unterstützung in unterschiedlichsten Krisensituationen. „Erste-Hilfe für die Seele“: aus der Region - für die Region… 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Feuerwehr-Seelsorge-Teams bieten in der Region „Erste-Hilfe für die Seele“ an. Diese Hilfe wird von ehrenamtlichen Kräften aus der Region täglich an 24 Stunden und an 365 Tagen im Jahr angeboten. Alle ehrenamtlichen Mitglieder des FST sind Angehörige einer Feuerwehr im Rhein-Neckar-Kreis oder der Stadt Heidelberg.
06.01.2018 - 120 Sternsinger sammeln über 20.000€ in den Sachsendörfen
Sternsinger von St. Jakobus beim Abschlussgottesdienst in Christkönig am 6.1.2018
Im Familiengottesdienst am 6. Januar feierten die Sternsinger den Abschluß der diesjährigen Sternsingeraktion. 60 von 120 aktiven Sternsingern zogen von hinten in die voll besetzte Christkönigskirche in Großsachen ein.
26.12.2017 - Aussendung der Sternsinger in den Sachsendörfern
Am 26.12. wurden die Sternsinger der Sachsenorte Lützelsachsen, Hohensachsen, Großsachsen und Ritschweier im Gottesdienst in St. Josef Lützelsachsen gesegnet und ausgesandt. In Lützelsachsen und Großsachsen beginnen sie ihre Touren von Haus zu Haus bereits am 27. Dezember. In Hohensachsen starten die Kinder in den Gewändern der heiligen drei Könige am 28. 12. und in Ritschweier sind sie ab 30.12. unterwegs.
Junge Leute zwischen 16 und 29 Jahren können nun noch bis 31. Dezember 2017 daran teilnehmen, meldete Radio Vatikan am Mittwoch. Ursprünglich sollte der Fragebogen zu Lebenszielen, Familie, Arbeit und Religion bis zum 30. November online sein. Die Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf die Umfrage wurde inzwischen veröffentlicht.
30 Jahre Diakon Günter Huth
30.11.2017 -
Am 22. November 1987 wurde Günter Huth zum Diakon geweiht. Seit 30 Jahren schenkt er diesen Dienst mit Freude und großem Engagement unserer Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg mit Schwerpunkt in den Pfarreien St. Laurentius und Herz Jesu Weinheim und vielen Menschen darüber hinaus.
Eine kleine Gruppe von Christen trifft sich in einer Großstadt vor einem Supermarkt, um mit Liedern auf den Advent und das bevorstehende Weihnachtsfest aufmerksam zu machen. Ein junges Paar bleibt stehen, beide hören zu und die Frau sagt: „Schau dir mal die Christen an, jetzt reißen sie sich sogar schon Weihnachten unter den Nagel!“
Nun, wem gehört eigentlich Weihnachten?
Ich habe mich umgehört und dabei Folgendes erfahren:
Ein neues Gesicht in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg
10.11.2017 -
Seit 1. November ist Frau Elisabeth Waibel als neuePastoralassistentin in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg. Sie ist 28 Jahre alt und verheiratet. Aufgewachsen ist sie in der Südpfalz, in der Nähe von Landau. Aufgrund ihrer Prägung durch das Elternhaus und ihr Engagement in ihrer Heimatgemeinde machte sie sich schon früh Gedanken über ihre christliche Berufung. Nach dem Abitur strebte sie zunächst keinen kirchlichen Beruf an, sondern absolvierte eine Ausbildung als Rettungshelferin. Nach dieser und weiteren Erfahrungen in verschiedenen medizinischen Fachbereichen entschied sie sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in Freiburg. In Freiburg blieb sie dann und schrieb sich für das Studium der Katholischen Theologie ein. Im Laufe des Studiums festigte sich der Wunsch, den Beruf der Pastoralreferentin zu ergreifen. Nun wird sie diesem Wunsch in der Pastoralassistentinnenzeit Seelsorgeeinheit ein Stück näher kommen. 2 Jahre dauert die Assistentinnenzeit unter der Begleitung durch Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler, mit vielen Ausbildungselementen der Erzdiözese, der Schulausbildung und der praktischen Anwendung des Gelernten in der Seelsorgeeinheit. Frau Waibel hat ihr Büro im Pfarrhaus von St. Marien in der Weststadt.
Dem Himmel so nah
26.10.2017 -
So lautete der Titel des Jubiläumskonzertes der Ökumenischen Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstraße im Oktober 2017 in Schriesheim anlässlich ihres 20jährigen Bestehens. Eine passende Überschrift auch für den Monat November. In diesem Monat bringen uns zwei Tage besonders in Verbindung zwischen Himmel und Erde. Am Hochfest Allerheiligen wird der heiligen Frauen und Männer gedacht, die ganz bei Gott sind. Dazu zählen nicht nur die bekannten Märtyrer und Glaubenszeugen, sondern auch diejenigen, die nicht offiziell heiliggesprochen wurden und nicht im Kalender der Kirche stehen. Kurz gesagt: An Allerheiligen gedenkt man der Menschen, von deren Heiligkeit nur Gott weiß. Schon im vierten Jahrhundert wurden in der orthodoxen Kirche Allerheiligenfeste gefeiert. In der westlichen Kirche wurde der Tag erst unter Papst Gregor III. (731 bis 741) eingeführt. Papst Franziskus betont, dass jeder Christ zum Heiligen werden kann, wenn eine bestimmte Lebensweise beachtet wird: „Niemals hassen, sondern den anderen, den Bedürftigsten dienen; beten und in der Freude leben; das ist der Weg der Heiligkeit!“ An Allerseelen gedenken wir aller Verstorbenen, besonders unserer eigenen Familienangehörigen. Dazu werden bereits am Vortag die Gräber der Verstorbenen geschmückt und besucht. An Allerseelen wird die Hoffnung auf Auferstehung in den Mittelpunkt gestellt. Dieser besondere Gedenktag wurde im Jahr 998 von Abt Odilo von Cluny ausgerufen. Zunächst galt es nur für die Toten der ihm unterstellten Klöster, später wurde es dann auf die ganze Kirche ausgeweitet. In jeder Eucharistiefeier gedenken wir der Lebenden und der Verstorbenen. Auch in den Gottesdiensten wird die Verbindung zwischen Himmel und Erde spürbar. Es hilft uns, den Menschen, die wir vermissen, näher zu sein und in unserer Trauer Gottes Trost und Beistand zu erfahren. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit im November in Gemeinschaft oder im stillen Gedenken.
Stephan Sailer, Pfarrer●
Kirche der Zukunft
25.10.2017 -
Wie kann kirchliches Leben zukünftig aussehen? Diese Frage beschäftigt momentan viele Diözesen, Seelsorgeeinheiten und Pfarreien, die auf der Suche nach neuen Möglichkeiten des Kirche-Seins sind.
25 Jahre Ortsjubiläum von Gemeindereferentin Michaela Mikula und 20 Jahre Dienstjubiläum von Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler
Am 15. August 2017 sind es 25 Jahre, dass Frau Michaela Mikula als Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Marien tätig ist. Wir danken für Ihren Dienst: Erstkommunionvorbereitung, Kinder- und Familiengottesdienstkreise, Liturgieausschuss, Ökumene, Frauengemeinschaft, Brasilien-Partnerschaft, deutsch-polnischer Familienkreis, Krankenkommunion, Religionsunterricht, Schulgottesdienste, Beerdigungsdienst und Trauerpastoral, Begleitung Gemeindeteam.
Am 10. September 2017 sind es 20 Jahre, dass Herr Wolf-Dieter Wöffler als Pastoralassistent / Pastoralreferentin unserer Diözese tätig ist. Wir danken für seinen Dienst: Erstkommunionvorbereitung, Firmkatechese, Jugendarbeit, Ministrantenarbeit, Projektkirche Paulstraße, Öffentlichkeitsarbeit, Ökumene, Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Weinheim, Begleitung Gemeindeteam, Notfallseelsorge, Männerarbeit, Visionssuche, Ausbildungsmentor.
Für Michaela Mikula und Wolf-Dieter Wöffler hat sich der Dienst in diesen Jahren sehr verändert und vor allem ständig erweitert. Das bedeutete: Abschiednehmen von Liebgewordenem und Anpacken neuer Aufgabenfelder.So arbeiten sie beide heute für die ganze Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg, auch wenn Frau Mikula Ansprechperson für die Pfarrei St. Marien/Weststadt und Herr Wöffler Ansprechpersonfür St. Laurentius (Zentral-) und Herz Jesu (Nord-Stadt) ist. Wir wünschen Frau Mikula und Herrn Wöffler für ihre vielfältigen Aufgaben weiterhin Gesundheit, Freude und Gottes Segen.
Für das Seelsorgeteam, den PGR, die Gemeindeteams und Stiftungsausschüsse
Pfarrer Gerhard Schrimpf Pfarrer Stephan Sailer●
Liebe Gemeinde,
02.08.2017 -
meine Zeit in der Seelsorgeeinheit Weinheim- Hirschberg neigt sich dem Ende entgegen. Ich will meinen letzten Artikel im Leben im Weinberg nutzen, um mich von Ihnen zu verabschieden und Ihnen von Herzen zu danken. Im September 2014 begann meine Ausbildungsphase als Gemeindeassistentin in der Seelsorgeeinheit mit Dienstort in der Pfarrei St. Jakobus. Bereits nach einer kurzen Zeit verabschiedete ich mich dann allerdings aufgrund der Geburt meines Sohnes Johannes und der anschließenden Elternzeit. Ein Jahr später, im September 2015, ging es dann aber weiter – diesmal ohne Unterbrechungen bis heute. Nach dem Bestehen meiner ersten Dienstprüfung endet für mich nun im August 2017 die Zeit des Berufspraktischen Jahres in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg. Ab September ist mein neuer Wirkungsort in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Nord in der Pfarrei St. Elisabeth. Meine Zeit hier in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg war geprägt von vielen schönen Begegnungen und Erfahrungen. In den verschiedensten Situationen, darunter eine Erstkommunion- und eine Firmvorbereitung, kam ich mit Ihnen in Kontakt und durfte mit vielen von Ihnen zusammenarbeiten. Ich möchte mich bei allen meinen WeggefährtInnen aufs herzlichste für die schöne Zeit, das große Engagement und die unglaubliche Energie bedanken, die in unsere gemeinsamen Aktionen geflossen sind. Mit großer Freude blicke ich auf die letzten drei Jahre zurück und werde sie in bester Erinnerung behalten. Ihnen allen und der ganzen Seelsorgeeinheit wünsche ich für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Ihre Elisabeth Stöhr ●
Urlaub mit Gott
29.06.2017 -
Freuen Sie sich auch schon auf die freien Wochen in diesem Sommer? Vielleicht wollen Sie fremde Länder bereisen und etwas Neues kennenlernen oder vertraute Feriendomizile aufsuchen, denn da beginnt die Erholung erfahrungsgemäß gleich am ersten Tag. Ohne berufliche oder schulische Verpflichtungen einfach in den Tag leben und spontan gestalten, davon träumen viele. Oder mit der Natur auf Tuchfühlung gehen bei Wanderungen oder beim Baden im Meer. Die Seele einfach mal baumeln lassen. Wenn ich das mache, öffnen sich neue Räume: für mich selbst, für Begegnungen mit anderen, für das Erleben der Schöpfung, auch für Gott. Für mich persönlich ist es deshalb ganz wichtig, Gott auch im Urlaub Gelegenheit zu geben, zu mir zu sprechen. Deshalb ist ein Reisebegleiter für mich stets das Büchlein „Gottes Wort für jeden Tag“, das mir eine Bibelstelle als Anregung für den Tag mitgibt. Darüber kann ich nachdenken und überlegen, was das mit meinem Leben zu tun hat. Aber gerne schaue ich auch auf die Zeichen am Wegesrand: die Kapelle, die zum Verweilen und zum Gebet einlädt. Das Weg- oder Gipfelkreuz, das uns das Wort Jesu nachempfinden lassen kann: Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt (Mt. 28, 20b). Oder auch die gemeinsame Eucharistiefeier mit mir fremden Menschen, wo ich spüren kann, dass der Glaube verbindet. Ein solches Erlebnis hatte ich bei einem Berggottesdienst in den Pfingstferien (siehe Foto). Ich habe dabei eine große Dankbarkeit und Zufriedenheit empfunden.
Die wünsche ich Ihnen auch, nicht nur in Ihrer freien Zeit!
Mit sommerlichen Grüßen Gabriele Mihlan-Penk
Gemeindereferentin ●
Schottlandfreizeit
12.06.2017 - Auge in Auge mit dem Hochlandrind
Gruppe in Jedburgh
Auf den Spuren des hl. Columban waren 40 Firmanden der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg mit 8 Begleitenden und einem grandiosen Busfahrer am Samstag vor Pfingsten aufgebrochen, um die schottischen Highlands zu erkunden. Führte die erste Teilstrecke von Weinheim nach Zeebrügge und auf die Fähre nach Hull, brachte sich die Gruppe mit einer gemeinsamen Andacht auf dem Fährdeck in Stimmung und ließ jeden Tag eine weitere Andacht an historischen Orten folgen. (weiter mit mehr Bildern)
Firmanden goes Hünfeld
24.05.2017 -
46 Jugendliche aus der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg hatten sich mit Pfarrer Stephan Sailer und Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler auf den Weg ins Bonifatiuskloster nach Hünfeld begeben, um ein Wochenende im Kontakt mit der Spiritualität der Oblatenmissionare zu verbringen.weiter
PGR Wochenende
06.04.2017 -
Als sich der PGR der SE Weinheim- Hirschberg am 10./11. Februar mit den 2 Moderatoren Martina Leidinger und Georg Roller zur jährlichen Klausurtagung traf, war spürbar, dass man sich persönlich nun schon besser kannte und gespannt war, was die 2 Tage an neuen Er- kenntnissen bringen würden. Dekan Dr. Joachim Dauer hatte in seinem Bericht zur Visitation Im Juni 2016 angeregt, eine Pastoral konzeption für unsere SE zu entwi ckeln. „Was ist Ihr Herzenswunsch für die SE Weinheim-Hirschberg?“,fragte er uns in seinem Bericht. Wir 26 Teilnehmer kannten also das Thema der beiden Tage.
In der Zeit vor Ostern thematisiere ich mit meinen Schülerinnen und Schüler die Karwoche. Bei der Kreuzigung hören sie aufmerksam zu, denn das ist spannend, fesselnd, dramatisch. Bei der Auferstehung angelangt ändern sich dann die Reaktionen: „Die Auferstehung, das ist doch eigentlich Unsinn!“ lautet dann die Antwort und ähnliche folgen. Sie können das einfach nicht glauben!
Nach den fröhlichen Fastnachtstagen hat sie wieder begonnen – die Fastenzeit. Sie wird auch österliche Bußzeit genannt, da diese 40 Tage der Vorbereitung uns auf das Osterfest einstimmen sollen. Diese besonders geprägte Zeit lädt uns ein, auf unser eigenes Leben zu schauen und zu überlegen, wo und wie ich - zumindest „auf Zeit“ - auf etwas verzichten kann. Ein Verzicht oder ein bewusstes Mich-Einstimmen auf diese Fastenzeit braucht eine besondere Kraft und auch Durchhaltevermögen.
Die Zeit - manchmal steht sie still, für einen kleinen, wunderbaren Moment. Dann wieder rennt sie, verfliegt, lässt sich nicht festhalten – und will ein andermal so gar nicht vergehen. Man kann sie nicht sehen, nicht hören, nicht riechen und nicht fassen. Nur eines ist klar: dass sie vergeht – und zwar für jeden auf eigene Art und Weise, in seinem eigenen Tempo.
16.01.2017 - Gemeinsamer Start in die Firmvorbereitung
Am 4. Adventswochenende trafen sich rund 30 Jugendliche aus den Pfarreien St. Jakobus und St. Marien mit ihren Katecheten unter der Leitung von Elisabeth Stöhr und Klaus Veeser im Schulungszentrum in Ritschweier. Die Teilnehmer bereiten sich auf die Firmung 2017 vor und das Wochenende sollte dem gemeinsamen Start in die Firmvorbereitung dienen. (weiter)
Bischofssynode 2018
16.01.2017 - Papst beteiligt Jugendliche an der Vorbereitung der Synode
Papst Franziskus hat für den Oktober 2018 eine Bischofssynode zum Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsentscheidung" angekündigt. Am Freitag, den 13. Januar wurden das 22-seitige Vorbereitungsdokument und ein Schreiben von Papst Franziskus an die Jugendlichen veröffentlicht, indem er die Jugendlichen aufruft „“hinauszugehen", um Euch einer unbekannten Zukunft entgegenzuwerfen, die aber Träger sicherer Verwirklichungen ist und auf die hin Er selbst Euch begleiten wird“. In diesem Vorbereitungsdokument heißt es unter anderem, dass die Kirche aufgerufen sei, "von den Jugendlichen zu lernen". Umgekehrt hätten ausnahmslos alle Jugendlichen "das Recht, auf ihrem Weg begleitet zu werden". Als Zielgruppe versteht der Vatikan 16- bis 29-Jährige. Erstmals in der 50-jährigen Synodengeschichte will sich der Vatikan online an die Jugendlichen wenden. Mussten die Vorbereitungsdokumente zur Familiensynode noch mühsam vor Ort in unseren Pfarreien digital übersetzt werden, bereitet der Vatikan nun selbst die Plattform vor. Dabei sind die Jugendlichen aufgerufen, sich im Internet direkt an der Umfrage zu beteiligen. Die Seite www.sinodogiovani2018.vasoll am 1. März freigeschaltet werden. Weitere Unterlagen werden auch auf der Homepage der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschbergwww.se-wh.dezu finden sein.
Sternsingeraktion 2017
09.01.2017 -
DieSternsinger der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg sammeln 35.000 Euro für Kinder in Not
26.12.2016 - Die Sternsinger in den Sachsendörfern sind unterwegs
Am zweiten Weihnachtstag wurden im Gottesdienst in St. Josef Lützelsachsen die Sternsinger von St. Jakobus ausgesandt.
Die ca 100 Kinder sind ab 27.12. bis 5.1. in den Sachsendörfern unterwegs und werden versuchen alle Haushalte zu erreichen und den Segen für das neue Jahr zu bringen. Dabei bitten sie um eine Spende für Kinder in Not.
Gerade haben wir in unserer Seelsorgeeinheit die Nacht der Lichter in der St. Laurentius-Kirche gefeiert. Der Grund war, Jesus in der Monstranz ins rechte Licht zu rücken und in seinem Namen Menschen in die Kirche einzuladen zu Stille, Gebet, Anbetung, Gesang, zum Hören auf das Wort Gottes oder zu einem Gespräch mit einem Priester. Denn er ist es, der uns sagt: Kommt alle her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Dazu gingen Einladungsteams zu zweit auf die Straße, um die Menschen an- zusprechen, die sich vielleicht zu einem Besuch des Martinszuges oder von Nightgroove, dem großen Musikereignis auf den Weg gemacht hatten, ihnen eine kleine Kerze zu schenken und ihnen anzubieten, sie in der Kirche zu entzünden.
Fünf Familien mit ihren Kindern treffen sich im Schwesterhaus in Hohensachsen am 23. Oktober, um Kürbisse zu gestalten.
Zuvor gab es erst mal selbst belegte Pizza und gemeinsame Spiele mit den Kindern.
Dann ging es auf der Pfarrwiese an die Arbeit. Heraus kamen dabei schöne Kürbisgesichter, die wahrscheinlich abends schon in die Dunkelheit leuchteten.
Es knospt unter den Blättern, das nennen sie Herbst.
27.10.2016 - Hilde Domin
Ehrlich gesagt, ich mag diese Herbsttage, Tage, an denen es manchmal gar nicht so recht hell werden mag, Tage mit Schmuddelwetter und Nebel. Die Natur lädt mich ein, ihrem Beispiel zu folgen und ein wenig auszuruhen. Ich fühle mich mit hineingenommen in einen Jahreslauf, der Pausen macht und nicht ständig in voller Pracht stehen muss.
Vier neue Ministranten in St. Jakobus Hohensachsen
10.10.2016 -
An 10 Samstagen vor den Ferien wurden die Miniaspiranten Svenja, Annelie, Sophie und Simon durch Herrn Tatzel (Mesner in St. Jakobus) auf den Ministrantendienst vorbereitet. Es wurde der Aufbau der Hl. Messe erklärt, die Symbole und Zeichen in der Eucharistiefeier erläutert und die gemeinsam in der Hl. Messe gesprochenen Gebete eingeübt. Praktische Übungen ergänzten das Programm.
29.09.2016 - in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg,
zum 01. September 2016 habe ich meinen Dienst als Pfarrer in solidum in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg begonnen und freue mich auf den gemeinsamen Weg mit den Menschen in den verschiedenen Gemeinden. Schon einen Monat vor meinem offiziellen Beginn begleitete ich zusammen mit Gemeindereferentin Michaela Mikula und Frau Anita Filipczuk aus der Pfarrgemeinde St. Marien eine Gruppe von 12 Jugendlichen aus der Seel- sorgeeinheit zum XXXI. Weltjugendtag in Krakau/Polen.
27.09.2016 - Alternative Gottesdienste und Möglichkeiten der Gestaltung
TeilnehmerInnen des Workshops.
Was ist Gottesdienst für mich? Welche Bedeutung hat die Feier der Liturgie? Wie groß ist die Vielfalt von gottesdienstlichen Feierformen? Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen beschäftigten sich am vergangenen Samstag 25 motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gemeindehaus von St. Jakobus in Großsachsen.
04.08.2016 - Liebe Schwestern und Brüder, liebe Gemeinden,
nach fast 14 Jahren in Weinheim schlägt nun bald die Stunde meines Ab- schieds von dieser Stadt, von vielen lieben Menschen, von den Gemeinden der Seelsorgeeinheit. Als wir Fokolarpriester im Sommer 2002 von der Mög- lichkeit hörten, in Weinheim die Seelsorge zu übernehmen, waren wir sofort elektrisiert. Nach der Besichtigung des einzigartigen Pfarrhauses gab es für uns sowieso keinen Zweifel mehr: Das ist unser Platz. Diese Einschätzung hat sich in all diesen Jahren nicht geändert, auch nicht, als von den vier akti- ven Priestern nach und nach nur noch zwei übrig geblieben sind. Wir konnten diese ganz verschiedenen Situationen und Entwicklungen verkraften, weil wir in der Breite ein unglaubliches Wohlwollen und eine Bereitschaft zur Mitarbeit gefunden haben, was uns immer wieder überraschte.
01.08.2016 - Abfahrt ins Zeltlager der KJG St. Jakobus
Abfahrt ins Zeltlager 2016 der KJG St. Jakobus vor der Christkönigkirche
Der erste Ferientag ist in den Sachsendörfern immer ein besonderer Tag: Pünktlich um 9 standen - wie jedes Jahr - 52 Kinder und einige Jugendleiter und –leiterinnen der KJG Hohensachsen vor der Christkönigskirche, um ihr Gepäck in einem großen Bus zu verstauen. Die Abfahrt ins Zela 2016 mit dem Motto „Zelaheroes: Helden der Zukunft“ stand unmittelbar bevor
Als solches präsentierten sich einige Sekretärinnen, Mitglieder des Seelsorgeteams und des Pfarrgemeinderates beim Deeskalationstraining. Ein Team des Polizeipräsidiums Mannheim war eigens für dieses besondere Training ins Pfarrhaus von St. Laurentius gekommen. Es ging darum, in heiklen Situationen, die im Umgang mit Klienten passieren können, deeskalierend tätig werden zu können. Neben der Grundhaltung, stets Ruhe zu bewahren, ging es den Beamten vor allem darum, das Vertrauen auf das Bauchgefühl und die Ich-Stärke zu fördern. Die Haltung „Mit mir nicht“ dient vor allem einer kraftvollen Selbstverteidigung und führt zu einem klaren und eindeutigen Auftreten, dass dem einen oder der anderen freundlich deutlich macht, dass hier nichts zu holen ist. Für den Fall der Fälle wurden auch verschiedene Schlag- und Tritttechniken geübt, die in vollem positiven Bewusstsein eine effektive Abwehrmöglichkeit bieten. Diese ganz andere Fortbildung stärkte das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden und soll für das Erleben heikler Alltagssituationen Sicherheit geben.