PGR Wochenende

06.04.2017 |

Als sich der PGR der SE Weinheim- Hirschberg am 10./11. Februar mit den 2 Moderatoren Martina Leidinger und Georg Roller zur jährlichen Klausurtagung traf, war spürbar, dass man sich persönlich nun schon besser kannte und gespannt war, was die 2 Tage an neuen Er- kenntnissen bringen würden.
Dekan Dr. Joachim Dauer hatte in seinem Bericht zur Visitation Im Juni 2016 angeregt, eine Pastoral konzeption für unsere SE zu entwi ckeln. „Was ist Ihr Herzenswunsch für die SE Weinheim-Hirschberg?“,fragte er uns in seinem Bericht. Wir 26 Teilnehmer kannten also das Thema der beiden Tage.

Doch zuerst beschäftigten wir uns am Freitagabend mit unserem eigenen Gefühl im PGR. Fühlen wir uns in unserer Rolle angekommen? Läuft alles rund? Können wir die Aussicht auf unsere Arbeit der letzten 2 Jahren schon genießen? Nein, wir sind alle auf dem Weg. Auf dem Weg uns und unsere Rolle zu finden. Auf dem Weg mit den Gemeindeteams. „Es ist manchmal holprig, als liefe man über Stock und Stein“, sagten manche der Räte, andere empfanden sich „im Fluss“ und wieder andere sahen sich an Weggabelungen.
Ganz klar war zu erkennen, daß wir alle mit Herzblut bei der Sache sind. Und die Sache Jesu braucht ja Begeisterte...
Im Anschluß beschäftigten wir uns nochmals mit dem Ergebnis des Visitationsberichts der damaligen Dekanatsreferentin Dr. Martin und Dekan Dr. Dauer und benannten die Schätze der jeweils anderen Pfarreien in unserem SE gegenseitig. Es war eine große Freude zu spüren, wie reich unsere Schätze sind. Vieles an Aktivitäten und Gruppierungen war schon in den anderen Gemeinden bekannt. „Davon müssen wir in unseren Gemeinden erzählen und uns gegenseitig einladen“, so der einstimmige Eindruck der Teilnehmer. Am Samstag ging es dann darum, konkrete Ziele zu definieren. Was für Ziele möchten wir uns in den nächsten 3 bis 5 Jahren stecken? Worauf legen wir besonderen Wert? Und was davon hat Priorität? Einig war man sich bei allen genannten Zielen: „Beziehung ermöglichen und Beziehungen schaffen“ steht über allem. Und ganz besonders möchte man die Generation u50 ansprechen.
Aus den erarbeiteten Zielen, die noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben, soll nun mit einer Arbeitsgruppe die Pastoralkonzeption unserer SE in den   Feldern unserer Vision „Im Vertrauen auf Gott - eine lebendige Gemeinschaft - offen für alle“ formuliert werden.
Diese 2 Tage waren für uns alle sehr bereichernd. Sie haben wieder gezeigt, dass Gott unter uns wirkt, uns Ideen und Impulse schenkt um die Zeichen der Zeit zu erkennen und uns auch Mut macht, uns von dem ein oder anderen zu verabschieden, um wieder Kapazitäten für Neues zu haben.

Sandra Ziegler, Pfarrgemeinderätin ●